mt1820today.podspot.de

Anmerkungen zu Jesaja 55, 8 - 9

Für die Wortverkündigung am kommenden Sonntag wurde ein bekanntes Bibelwort aus dem Buch des Propheten Jesaja gewählt: "Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken." (Jesaja 55, 8 – 9; Luther-Übersetzung 1984)
Diese Worte des Propheten Jesaja werden gern und häufig von Christen zitiert. Manche versuchen damit zu belegen, dass man auch als Gläubiger Gottes Person (”Gedanken”) und Seinen Willen (”Wege”) nicht wirklich erkennen könne, weil sie eben ”höher” (und daher für uns unerreichbar) seien. Darum müsse man sich ”in sein Schicksal fügen”.
Andere wiederum gebrauchen diese Verse gern, um sich damit über schwierige Lebenszeiten hinweg zu trösten, so ganz nach dem Motto: ”Gott weiß schon, wozu das alles gut sein wird, auch wenn ich es jetzt nicht verstehe.” In manchen Bereichen des Christentums hat sich daraus eine ganze (falsche!) ”Leidenstheologie” entwickelt: Leiden, Schwierigkeiten, Bedrängnisse – das seien angeblich Gottes ”höhere” Wege für den Gläubigen. Doch ist das wirklich die Aussage von Jesaja 55, 8 - 9? Dieser Frage geht die aktuelle Podcastausgabe nach. Die Textversion finden Sie unter: http://mt1820today.wordpress.com/2013/09/07/anmerkungen-zu-jesaja-55-8-9/

MP3 herunterladen (27,4MB)

Dein Kommentar

Du bist nicht eingeloggt. Wenn du dich anmeldest, musst du in Zukunft Name und E-Mail Adresse nicht mehr eingeben.