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Drei goettliche Hilfsmittel - Anmerkungen zu 2.Korinther 13, 13

Die Geschichte der Christen in Korinth ist auch eine Geschichte von Problemen unterschiedlichster Art:
Die Versammlung (= Gemeinde) in Korinth war im Rahmen der Missionstätigkeit des Apostels Paulus entstanden und die Anfänge dieser Arbeit in Korinth waren ermutigend gewesen. Später traten jedoch zahlreiche Probleme auf: Während sich der Apostel Paulus im Rahmen seiner dritten Missionsreise in Ephesus aufhielt, erreichen ihn beunruhigende Nachrichten. Jene Streitfragen in Korinth, von denen ihm Gläubige berichtet hatten und die er durch seinen zweiten Brief (unseren 1. Korintherbrief) zu lösen versucht hatte, waren noch immer nicht beigelegt. Daraufhin besuchte er die Gläubigen in Korinth erneut. Diesen Besuch bezeichnet er als “schmerzhaft”, denn selbst durch seine Anwesenheit konnten nicht alle Konflikte geschlichtet werden.
Nach Ephesus zurückgekehrt, schrieb Paulus dann einen weiteren, sehr ersten Brief, den er den Korinthern durch Titus und einen weiteren Bruder überbringen ließ. Dieser Brief ist uns nicht überliefert worden. Mit großer Spannung erwartete der Apostel dann die Rückkehr seines Mitarbeiters und dessen Bericht. Doch aufgrund von Verfolgung musste Paulus Ephesus verlassen und einige Zeit in Troas Station machen. Anschließend reiste er dann Richtung Mazedonien, um auf diesem Weg Titus zu treffen. Dieser überbrachte dem Apostel positive Nachrichten: Die Mehrheit der Gläubigen in Korinth war von ihren falschen Wegen umgekehrt. Nur wenige in Korinth lehnten den Dienst und Hilfe durch Paulus noch immer ab. Daraufhin schrieb der Apostel den Gläubigen in Korinth einen weiteren Brief und dies ist der Brief, den wir als 2. Korintherbrief kennen. In diesem Brief geht Paulus auf die – restlichen – noch bestehenden Probleme in Korinth ein. Er beschließt diesen Brief mit einem ganz besonderen Gruß: "Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!" (2. Korinther 13, 13)

Wir dürfen diesen Gruß nicht falsch verstehen. Dieser Gruß ist kein freundlicher, frommer Wunsch zum Abschluss eines apostolischen Schreibens. In diesem Gruß verweist der Apostel abschließend noch einmal auf die drei großen Hilfsmittel, die uns Gott geschenkt hat, damit wir die Probleme, denen wir begegnen – sei es in unseren persönlichen Leben, sei es in der Welt oder aber auch innerhalb der Gemeinschaft der Gläubigen – lösen können. Wie diese drei göttlichen Hilfsmittel ganz praktisch ihre Wirkung entfalten können, das soll Gegenstand der folgenden Betrachtung sein.

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